1950 markiert das Gründungsjahr unseres Musikzugs - damals noch "Tambourcorps Lackhausen". 17 junge Männer traten mit der Idee an, für den noch jungen Ortsteil Wesel-Lackhausen einen eigenen Musikcorps zu gründen. Dieser sollte hauptsächlich zur musikalische Begleitung des ansässigen Schützenvereins dienen. Geprobt wurde in einer alten Postbarracke am Schafweg.

Mitglieder der ersten Stunden waren

  • Walter Biesemann (Stabsführer & 1. Vorsitzender)
  • Heini Buschkamp
  • Kurt Jäkels
  • Helmut Reuken
  • Herbert Becks
  • Erich Lehmschlöter
  • Walter Rütter
  • Erwin Becks
  • Ewald Neuköther
  • Paul Fischer
  • Jakob van der Hoven
  • Hermann Kloß
  • Werner Pöring
  • Helmut Sons
  • Rolf Kult
  • Friedhelm Tinnefeld
  • Werner Sons

1963 wurde dan der Tambourcoprps zum "Spielmannszug Lackhausen", denn zu Trommeln, Flöten und Lyren gesellten sich nun auch Fanfaren. Die Aufgabe der Ausbildung übernahm zuerst Heinrich Buschkamp und später Johann "Pickel" Spaltmann. Seitdem sind die Fanfaren eines unserer Alleinstellungsmerkmale.
1965 Wurde schließlich unsere Blasmusik aus den Reihen des Spielmannszuges gegründet. Nun war der Musikzug Lackhausen komplett.
Ebenfalls 1965 traten wir dem "Deutschen Turnerbund" bei. Unter dem Namen "Post-Sport-Spielverein (PSSV)" gehörten wir von nun an dem Rheinischen Turnerbund an. Das ermöglichte uns die Teilnahme an den großen deutschen Turnfeste, darunter Berlin, Frankfurt a.M. Hamburg, Hannover und Dortmund. Das gemeinsame Spiel mit mehreren tausend Musikern aus ganz Deutschland war immer ein ganz besonderes Erlebnis.

1974 löste unser nun Ehrenvorsitzender Günter Ohletz den 1. Vorsitzenden Walter Biesemann ab. 1985 wurde dann Peter Jäkels zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1990 fand der Umzug in das erste "eigene" Zuhause statt. Das erste Vereinsheim hinter der alten Konrad-Duden-Grundschule in Lackhausen (genannt "Hütte") war nun der Ort für Proben, Partys und Versammlungen. Über 19 Jahre war die in die Jahre gekommene Holzhütte unser Zuhause.

2000 wurde dann das erste Jubiläum der Vereinsgeschichte gefeiert. 50 Jahre Spielmannszug Lackhausen! Auf dem alten Festplatz an der Konrad-Duden-Str. verbrachten wir gemütliche Stunden mit einigen befreundeten Vereinen. Zu dieser Zeit zählte der Musikzug 55 aktive Spielleute, darunter 35 im Spielmannszug und 20 in der Blasmusik. 

2004 traten wir zusammen mit unseren Kameraden aus Obrighoven der Prinzengarde Wesel als "Musikzug der Prinzengarde" bei. Später übernahm diese Funktion der Tambourcorps aus Büderich.

 
2008 stand ein weiterer räumlicher Umzug an. Die Verwirklichung eines eigenen neuen Vereinsheims war vollbracht. Am Molkereiweg entstand nach zweijähriger Bauzeit (vornehmlich in Eigenleistung) ein modernes und geräumiges Gebäude das seitdem genug Platz für das Vereinsleben bietet. 
Wir wurden nun offiziell zum Musikzug Lackhausen, dies soll die Zusammengehörigkeit von allen Musikern in unserem Verein zum Ausdruck bringen

2018 stand der nächste Wechsel im Vorstand an. Christian Jäkels wurde zum neuen 1. Vorsitzenden von der Versammlung gewählt. Nach über 30 Jahren übergab Peter Jäkels das Amt an seinen Sohn und wurde einstimmig von der Versammlung für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden gewählt.  

2020 war die wohl schwierigste Phase für Vereine - auch für uns. COVID-19 ließ das Vereinsleben auf nahe null zurückfahren. Kontaktverbote und Corona-Maßnahmen machten Proben und Auftritte undenkbar. Doch auch diese Zeit ging vorüber und hat uns als Verein vielleicht noch enger zusammengschweißt.

 
2022 konnte das Vereinsleben dann wieder hochgefahren werden. Proben liefen an und die ersten Auftritte konnten auch wieder absolviert werden.  
2025 wurde schließlich wieder gefeiert. 75 Jahre Musikzug Lackhausen hieß es bei einem Konzert mit anschließendem Empfang von befreundeten Vereinen am Vereinsheim. Bei bestem, leicht zu warmen Wetter wurde ausgiebig gefeiert.

Heute sind wir aktuell im Musikzug wieder 54 Musiker, davon 36 aktive im Spielmannszug, 7 in der Blasmusik und 11 Kinder in der Ausbildung.

Unser Verein wächst weiter und darauf sind wir stolz.